Das trotzige Trotzdem

Es ist ein Trotzdem!

Kein Vielleicht!

Ich mach‘ einfach weiter –

als wär es ganz leicht!

Ich stemm‘ mich dagegen!

Ich bäum‘ mich jetzt auf!

Ein trotziges Trotzdem –

Und diesmal klappt es!

Ganz sicher

vielleicht.

6 Comments on “Das trotzige Trotzdem”

  1. Ein schöner Text 🙂
    Mich hat ein wenig irritiert, dass sich Vers 2 und Vers 4 aufeinander reimen – da kommt irgendwie Rhythmus ins Gedicht, der dann aber sofort wieder verschwindet.
    Aber vielleicht gefällt mir das Gedicht ja trotzdem? Ne, ganz sicher sogar tut es das 😉

    • Danke 🙂 Ja, das trotzige Trotzdem stemmt sich eben gegen den Reim und fällt am Schluss dann eben doch wieder zurück ins alte Muster 😉

    • Ja, man könnte meinen, das sei dein Text gewesen, nicht? 😉 Toll, dass dieses Gedicht auf so unterschiedliche Situationen passt! Denn aufs Schreiben und das Leben ganz im Allgemeinen passt es auch sehr gut, da hast du recht 🙂

      Ursprünglich inspiriert dazu haben mich aber meine Schmerzen, die ich jeden Tag habe… Angefangen habe ich damit, als ich eigentlich keine Hoffnung mehr hatte, dass sich daran irgendwann mal wieder was ändert, weil ich immer gedacht habe: Was soll ich diese Therapie jetzt noch anfangen, wenn es ja vielleicht wieder nichts nützt? Ich wollte damals diese Zweifel abbauen, aber geschafft habe ich es bis heute noch nicht ganz. Obwohl ich immer mehr auf der Seite des Trotzdems bin, ist am Schuss ein leises vielleicht immer noch präsent. Das Trotzdem ist in dem Falle die Botschaft an mich selbst: Dich gibt es noch, also hör nicht auf zu kämpfen! 😉

  2. So ein schöner Text mit so viel Wahrheit in ihm 😉 Er spiegelt eine gewisse Zerrissenheit wieder zwischen dem Aufgeben und weiter machen …….. aber vor allem spiegelt er das wahre Leben wieder, denn in solchen oder ähnlichen Situationen hat sich schon ein jeder von uns befunden……. einfach nur schön, zu lesen, dass man nicht alleine ist in seiner Unentschlossenheit ……… lass dir ganz liebe Grüße für heute da und sag: Bis zum nächsten Mal wieder 😉 Heike

    • Liebe Heike, vielen lieben Dank! Ich glaube, die Unsicherheit gehört zu jedem Menschen – denn auch diejenigen, die nach aussen sehr sicher wirken (da gehöre ich auch dazu), sind eigentlich unsicher. Was den Unterschied macht, ist einfach, ob wir selbst es zulassen, unsere eigene Unsicherheit wahrzunehmen oder nicht – also wer es schafft, sich selbst nicht zu verleugnen und seine Schwächen anzunehmen. Deshalb: Du bist sicher nicht alleine damit! Liebe Grüsse, Jeanette

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