Eingereihte Freiheit
Veröffentlicht in 6. September 2015 2 Kommentare
Erstaunlicherweise liegt
in den grössten Widersprüchen
oft auch der schnellste Weg
zum Glück
Nicht einfach
Veröffentlicht in 23. August 2015 Hinterlasse einen Kommentar
Nicht einfach
ist zwar manchmal
(vielleicht oft)
auch schwierig
–
aber grundsätzlich
ist nicht einfach
auch einfach
gut
–
Denn es bedeutet
vielfältig
statt
eintönig
–
und es bedeutet
interessant
statt
berechenbar
–
Weil dein Herz
farbig ist
und deine Gedanken
nicht nur schwarz/weiss
–
So wird
durch dich
auch deine Umwelt
bunter
–
und deswegen ist
nicht einfach
nicht nur
schwierig
–
sondern das Beste
was dir
und der Welt
passieren konnte
Was übrig bleibt
Veröffentlicht in 10. August 2015 4 Kommentare
Aus dir und mir
kann nie
ein Wir werden
wenn aus deinem Ich
immer ein Du wird
–
Es ist eine
einfache Rechnung
Bei der am Ende
nur etwas
übrig bleibt
–
Du
und zwar
nur Du
Mach doch einfach!
Veröffentlicht in 25. Juli 2015 6 Kommentare
Es ist halt
nur leider
(oder zum Glück!)
nicht einfach einfach
einfach Kunst zu machen
Kunst ist schliesslich
schwere Kost
sogar dann
(oder vor allem dann!)
wenn sie so
leicht daherkommt
als hätte sie gerade
neue Turnschuhe gekauft
Die Grenze der Welt
Veröffentlicht in 3. Juni 2015 Ein Kommentar
Wenn das Schweigen zu laut ist
und alle Worte dieser Welt zu leise
dann bricht alles tobend zusammen
und die Welt steht still
–
Dann ist das Lachen zu schwer
und das Weinen zu leicht
und es geht trotzdem alles weiter
obwohl nichts mehr ist wie es war
–
Wieviel Kraft die Schwäche braucht
um das Untragbare zu tragen
um das Unbegreifliche zu begreifen
und in der Trostlosigkeit zu lieben
Fragiles Herz
Veröffentlicht in 26. Mai 2015 14 Kommentare
Wie leicht zerstörbar
so ein Herz doch ist,
wenn es ständig Gefahr läuft,
dass die Menschen
es nicht beachten
und unbedacht darauf
herumtrampeln.
–
Wieviel Hoffnung
das Herz doch braucht,
um sich den Menschen trotzdem
vor die Füsse zu werfen,
im Vertrauen darauf,
dass es bemerkt wird
und gut behandelt.
–
Wieviel Liebe
in einem Herz stecken muss,
das sich dieser Gefahr aussetzt,
immer und immer wieder,
bis jemand kommt,
der nicht nur Rücksicht nimmt,
sondern die zerstörten Ränder
wieder flickt.

























